Alles über den Poker Bonus

Besucher von Onlinekasinos werden heute immer wieder mit Boni verwöhnt. Man bekommt Freispiele bei Automaten, wenn man sich neu anmeldet, Geldboni wenn man sein Konto auffüllt oder weitere Vorteile, wenn man oft genug spielt. Solche Bonusse gibt es auch bei Poker-Anbietern. Wer sich auf Poker-Seiten anmeldet, kann ebenfalls einen Bonus bekommen.

Was ist ein Poker Bonus?

Es gibt unterschiedliche Bonus-Systeme, je nachdem welche Seite man besucht, aber das Prinzip dahinter ist meist dasselbe: Für eine Neuanmeldung erhält man einen Geldbetrag, der dem Konto gutgeschrieben wird. Wenn man das erste Mal Geld auf sein Konto einzahlt, dann bekommt man ebenfalls nochmals Geld gutgeschrieben. Je nach Anbieter ist das auch für weitere Einzahlungen möglich. Die Höhe des Bonusses kann variieren, manchmal sind es Fixbeträge, in der Regel aber gibt es einen Multiplikationsfaktor. Wer also 100 Euro deponiert und es wird eine Verdoppelung angeboten, bekommt 200 Euro gutgeschrieben. Bei einem 100 Prozent Bonus hat man dann ebenfalls 200 Euro auf dem Konto stehen. Oftmals gibt es auch eine Höchstgrenze. Wenn also gesagt wird, dass es maximal 200 Euro Bonus gibt, dann wird man auch, wenn man 300 Euro einsetzt, nur 200 Euro Bonus gutgeschrieben bekommen. Wichtig ist es zu wissen, dass der Bonus immer verspielt werden muss. Weitere Bonussysteme sind Sonderpunkte die es zum Bespiel für bestimmte Strategien gibt. Oftmals bekommt man auch Punkte für bestimmte Anteile des rakes, also des Prozentsatzes den das Kasino vom Pot einstreicht.

Umsatzbedingungen: was man mit Bonus machen kann

Auch wenn Kasinos gerade beim Poker großzügige Bonusse geben, so heißt das nicht, dass sie Geld zu verschenken haben. Und deshalb sind meistens Bedingungen an die Bonusse geknüpft. Eine die man überall findet und die natürlich auch Sinn macht, ist, dass man den Bonus verspielen muss und sich nicht einfach auszahlen lassen kann. Wie bereits gesagt, es gibt nicht wirklich etwas zu verschenken. Und wenn man ganz in die Geschäftsbedingungen schaut, dann ist es auch möglich, das für das Verspielen auch noch ein Zeitlimit gesetzt ist. Wenn man sich also angemeldet hat und einen Bonus gutgeschrieben bekam, hat man zum Beispiel nur 14 oder 20 Tage Zeit, diesen Bonus zu verspielen.

Eine andere Form der Einschränkung ist der Multiplikator, und hier kann es etwas schwierig werden ihn zu verstehen. Nehmen wir an eine Seite hat einen 20fachen Multiplikator. Das meint, dass man seine Einlage inklusive Bonus 20 Mal verspielt haben muss. Das bedeutet, wenn man 100 Euro eingesetzt hat und weitere 100 Euro als Bonus erhalten hat, muss man 4000 Euro verwettet haben, bevor man Auszahlungen machen kann. Und verwettet heißt man muss Wetten im Wert von 4000 Euro abgegeben haben, um einen Gewinn – so dann noch einer vorhanden ist – ausgezahlt zu bekommen. Es lohnt sich also, Seiten zu benutzen, bei denen dieser Multiplikator eher gering ist, auch wenn es weniger Willkommensbonus gibt. Eine andere Methode ist es, einen Bonus nur teilweise zur Verfügung zu stellen, in der Regel zeitversetzt. Wer einen 100 Euro Bonus hat bekommt so nur 10 Euro am Tag zur Verfügung gestellt. Und wer einen Tag lang nicht spielt, verliert diese 10 Euro auch schon. Die Kasinoplattformen wollen damit natürlich sicherstellen, dass Spieler das Geld auch wirklich nutzen und vor allem immer jeder zur Plattform zurückkehren. Beim Poker ist es auch manchmal der Fall, dass man mit dem Bonus nicht beim Spiel selbst wetten kann, sondern lediglich sich bei Wettbewerben einkaufen kann.

Es empfiehlt sich immer, sich genau die Geschäftsbedingungen einer Kasinoseite durchzulesen (oft auch Terms and Conditions genannt) oder einfach den Kundendienst zu fragen, welche Turnover-Bedingungen es gibt. Gerade bei Multiplikatoren ist der Höchstbetrag nicht einfach zu erreichen, wenn man das allerdings geschafft hat dann gibt es in der Regel keine weiteren Begrenzungen mehr.